Affektive Störungen

Hierunter versteht man Erkrankungen, bei denen die Stimmung massgeblich verändert ist.

Depression
In einer Depression fühlen sich die Betroffenen häufig ohne Energie und Kraft. Sie interessieren sich weniger für andere Dinge, haben Mühe sich zu konzentrieren und häufig Schlafstörungen. Die Stimmung kann traurig sein, man kann aber auch gar nichts mehr fühlen. Häufig bestehen Schuld- und Schamgefühle und die Betroffenen denken manchmal, dass es besser wäre, nicht mehr zu leben. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von Depressionen, dies muss vom Psychiater beurteilt werden. Davon ist dann die nachfolgende Behandlung abhängig.

Manie
In einer Manie fühlen sich die Betroffenen meist sehr leistungsfähig und gut. Sie haben viele Ideen und grosse Pläne, schlafen weniger. Es bestehen weniger Hemmungen, so dass schneller als sonst Beziehungen eingegangen werden, mehr Geld ausgegeben wird und die Risikobereitschaft deutlich erhöht ist. Die anfangs heitere Stimmung kann sich in eine Gereiztheit wandeln. Häufig ist die Manie für das Umfeld der Betroffenen sehr belastend. Die Folgen im finanziellen, beruflichen und privaten Bereich können schwer sein. Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von Manien, dies muss vom Psychiater beurteilt werden. Davon ist dann die nachfolgende Behandlung abhängig.

Bipolare Störungen
Hierbei treten Depressionen und Manien wiederkehrend und oder wechselnd auf. Auch hier gibt es unterschiedliche Ausprägungen von bipolaren Störungen, die vom Psychiater beurteilt werden müssen. Davon ist dann die nachfolgende Behandlung abhängig.